Die fünf Fächer der Jägerprüfung im Überblick
Die Jägerprüfung deckt erstaunlich viele Themen ab – von der Wildbiologie bis zum Waffenrecht. Wir zeigen dir, welche fünf Fächer die schriftliche Prüfung umfasst und was praktisch dazukommt.
Wer sich auf die Jägerprüfung vorbereitet, will wissen, was auf ihn zukommt. Die gute Nachricht: Der Stoff ist klar in Sachgebiete gegliedert – wenn du weißt, was geprüft wird, kannst du gezielt lernen.
Die fünf Sachgebiete der schriftlichen Prüfung
Die schriftliche Prüfung besteht aus fünf Fachgebieten mit je 20 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren. Zum Bestehen brauchst du mindestens 70 % richtige Antworten. Diese fünf Gebiete sind:
Die Schießprüfung
Neben der Theorie zeigst du dein Können auf dem Schießstand – in drei Disziplinen: auf den Rehbock (100 m, stehend angestrichen; mindestens 25 von 50 Ringen), auf den laufenden Keiler (mindestens 2 Treffer) und auf die Wurfscheibe mit der Flinte (5 von 15 Tauben). Keine Sorge: Das Schießen lernst du im Kurs von Grund auf, inklusive Leihwaffen und Munition.
Der mündlich-praktische Teil
Zum Abschluss kommt ein Reviergang, bei dem du dein Wissen direkt in der Natur zeigst – vom Ansprechen des Wildes bis zur sicheren Waffenhandhabung. Bei uns findet die Prüfung in Niedersachsen statt, wo der schriftliche und der mündlich-praktische Teil je 50 % zählen und gemeinsam gewertet werden.
Häufige Fragen
Wie viele Fragen muss ich richtig beantworten?
Pro Sachgebiet gibt es 20 Fragen; zum Bestehen brauchst du insgesamt mindestens 70 % richtige Antworten.
Kann ich mich gezielt auf einzelne Fächer vorbereiten?
Ja. Weil der Stoff klar in Sachgebiete gegliedert ist, kannst du strukturiert lernen – unser digitales Lernsystem und der Lehrordner sind genau danach aufgebaut.
Was ist der schwierigste Teil?
Das ist individuell. Wer Theorie und Praxis früh verzahnt, tut sich in allen Teilen leichter.
